Impressionen

 

Sie haben Interesse am Repair Cafe? Schauen Sie sich hier beispielhaft die Arbeit der Akteure an und lesen Sie die Berichte des 11ten und 12ten Repair Cafes!

Wir freuen uns auf Sie!


 

11. Repaircafé der Klimaschutzgemeinden Aarbergen, Heidenrod, Hohenstein am 20.1.2018  in Aarbergen - Daisbach im Haus der Vereine

Diesmal gastierte das Repair-Café  auf Wunsch der Gemeinde Aarbergen erstmals in Daisbach.

Jede neue Örtlichkeit bedeutet neue Herausforderungen für die Organisation. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Ortsvorsteher und Chorgemeinschaft Daisbach und des frühzeitigen Erscheinens  des Teams konnten wir pünktlich um 14h starten. Trotz Regenwetters und Vorhersage von starken Schnellfällen hatten  sich 13 Aktive eingefunden,  11 Reparateure und 2 Organisatorinnen.

Die Besucher des Repair-Cafés  kamen überwiegend aus  Aarbergen und brachten zahlreiche Elektrogeräte,  von Lampen über  Kaffeemühle bis Akkulaubbläser, aber auch Elektronik, z.B. Radiowecker, Videorecorder mit.  Klebearbeiten wurden an Puppenbett und Puppenwagen durchgeführt.

Der Reparaturerfolg war überdurchschnittlich hoch, weil die Geräte meist nicht sehr alt waren und spezielle Ersatzteile nicht benötigt wurden.

Werner Tyslik hier mit einer Stehlampe, die er wieder funktionsfähig machen soll, assistiert von Dieter Becker, den man hier leider nur anhand des Namensschildes identifizieren kann.

 

Und hier das Ergebnis: Reparateur und „Kunde" sind zufrieden.

 

Dann ist da noch ein defekter Computer. Beim Start können keine Daten von der Festplatte gelesen werden. Hoffentlich kein Problem für den Heidenroder IT-Fachmann  Michael Dittrich. Er stellt erst einmal nach Entfernen des Gehäuses jede Menge Staub fest,  berät sich dann mit Ulrich Chilian. Die Beiden sind sich einig, dass der Staub erst einmal weg müsse, der PC möglicherweise ein thermisches Problem haben könnte. Bei so viel Staub, zumal im geschlossenen Raum, muss ein Staubsauger her. Die freundlichen  Gastgeber von der Daisbacher Chorgemeinschaft können uns leider nicht  weiterhelfen, wissen nicht wo ein Staubsauger zu finden sein könnte. Aber unsere Reparateure kapitulieren natürlich nicht vor Staub, verpesten aber auch nicht für alle den Raum.


 

 

Also fährt Herr Chilian nach  Hohenstein, um seinen eigenen Staubsauger zu holen. Bei sehr viel Andrang oder weniger Reparateuren hätten wir uns diesen zeitraubenden Aufwand vermutlich nicht leisten können.

Nach der Reinigung konnte Michael Dittrich das defekte Dateisystem, das sich als ursächlich für das Problem Daten zu lesen herausstellte, reparieren.

 

Ulrich Chilian und Paul Clemens  schauen noch gespannt, ob  wirklich alles in Ordnung ist, während sich Michael Dittrich schon über die gelungene Reparatur freut.

Um für einen ähnlichen Fall besser gerüstet zu sein, müssen wir unserem Equipment dringend einen Staubsauger hinzufügen. Auch ein kleiner mobiler Kompressor sollte vielleicht von den Spendengeldern angeschafft werden, ein Thema für das nächste Organisationstreffen.

Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und freuen uns schon jetzt auf unsere nächsten Herausforderungen am 3.3. in Heidenrod-Laufenselden.

 


 

Repair-Café Aarbergen, Heidenrod, Hohenstein

 

Großer Andrang im Repair-Café in Laufenselden

 

Am 03. März2018 strömten  trotz schlechten Wetters zahlreiche „Kunden" aus Heidenrod, Hohenstein, Aarbergen und Bad-Schwalbach mit ihren defekten Lampen, Kassettenrecordern, Bohrmaschinen, Audio/Videogeräten, Druckern, Nähmaschinen in den Vereinsraum der Bornbachhalle in Laufenselden.



Etwa eine Stunde vor der Veranstaltung  treffen  jeweils Organisatoren, Verantwortliche für die Bewirtung und Reparateure ein, um den pünktlichen Start der Veranstaltung um 14h zu gewährleisten. Tische werden gerückt, Kabeltrommeln hereingeschleppt, für Elektroanschlüsse an den Arbeitsplätzen wird gesorgt. Dann laden die Reparateure ihr eigenes Werkzeug,  von dem sie annehmen, dass  es  benötigt wird,  aus ihren Autos, der Rest  für eventuelle Fälle verbleibt im Kofferraum. Dank ebenerdigem Eingang, direktem Zugang zum Vereinsraum und guter Parkmöglichkeit stellt die Vorbereitung im Vereinsraum der Bornbachhalle kein Problem dar und auch die Besucher haben mit ihren defekten Geräten bequemen barrierefreien Zugang.



Für die Bewirtung sorgen der jeweilige  Ortsbeirat oder von ihm Beauftragte. Unser Dank   hierfür geht diesmal an  Ortsvorsteher Römer und an die Laufenseldener Frauen, die uns den Kuchen gespendet haben.


Christel Tyslik und Lilo Henkel hier am Empfang


Die Besucher erhalten ein Anmeldeformular, auf dem sie freiwillig ihren Herkunftsort angeben, die zu reparierenden Gegenstände benennen, eventuell ihre Emailadresse eintragen. Auf jeden Fall müssen sie unterschreiben, dass es bestimmte Regeln einzuhalten gilt, wie den Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen, dass nicht zu reparierende Gegenstände wieder mitgenommen werden müssen etc. Dafür erhalten sie  eine Nummernkarte nach der Reihenfolge der Anmeldung, die den Reparateuren belegt, dass dem Gewährleistungsausschluss zugestimmt wurde. Fragen zur Organisation werden beantwortetet, eventuell Empfehlungen ausgesprochen, an welchen Reparateur man sich wenden soll. Das bedeutet aber auch, dass die Reparatur nicht immer streng nach Nummernreihenfolge erfolgen kann, weil eventuell auf einen Experten gewartet werden muss.



Es ist soweit, das Werkzeug steht auf oder unter den Tischen bereit, Kaffee und Kuchen zur Stärkung sind ebenfalls vorhanden. Die ersten Reparaturen  können in Angriff genommen werden


Endlich hatten wir wieder eine Näherin gefunden, die zudem über Kenntnissen für Wartung und Reparatur verfügt, wir hatten sie deutlich angekündigt,  dann musste sie plötzlich kurzfristig absagen. Also noch schnell Samstagmorgen alle Kanäle nutzen, um den Leuten bei problematischem Wetter weite Wege zu ersparen, telefonieren, Emails schreiben usw.

Natürlich konnten wir  nur die erreichen, die uns ihre Emailadresse bei einem früheren Besuch hinterlassen hatten oder von denen wir konkret wussten, dass sie auf eine Nähmaschinenwartung lauerten. 4 Nähmaschinen wurden dennoch gebracht.  Die nahm sich unser junger syrischer Mitarbeiter Shero vor, der unter der Voraussetzung, dass sein kleiner Sohn mitkommen konnte, zur Verfügung stand. Er hat in Syrien an großen Strickmaschinen gearbeitet, hat dadurch, obwohl er selbst nicht nähen kann, offensichtlich genügend  Sachverstand.  Reparateur und Kundinnen mussten eng zusammenarbeiten, die Kundinnen eventuelles Nähen übernehmen und allen konnte tatsächlich geholfen werden. Aus der Not war der Idealfall im Reparaturcafé entstanden. Man arbeitet zusammen und ist hinterher mächtig stolz auf den gemeinsamen Erfolg. Während Papa konzentriert arbeitet, interessiert sich der Sohn mehr für die Kamera.

 


Trotz der Reparaturerfolge war es gut, dass wir einzelne Kundinnen noch rechtzeitig erreicht hatten, eine größere Zahl von Nähmaschinen hätten wir so nicht bewältigen können.

Am 14. April 2018 wird Frau Giebel in Hohenstein-Holzhausen für weitere Nähmaschinenreparaturen, -wartungen, Näh- und Stopfarbeiten zur Verfügung stehen.

Und die Organisation muss einen Weg finden, kurzfristig vor den Veranstaltungen aktuelle Informationen besser transportieren zu können.

Das Team und die Gemeinde Hohenstein hoffen auf einen möglichst reibungslosen Ablauf beim nächsten Repair-Café am 14.4. in Holzhausen.