E-Mobilität 

 

  Aktuell werden vier E-Mobile für die Klimaschutzgemeinden Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein als Ersatz für altgediente "Verbrenner" angeschafft. Die Fahrzeuge werden vermutlich Anfang Mai übergeben. Es ist beabsichtigt, mit diesen vier Fahrzeugen eine Roadschow zu veranstalten, damit sich jede(r) von der sehr angenehmen Praxistauglichkeit von E-Autos überzeugen kann. Nach Ansicht des Autors ist der einzige definitive Nachteil von E.-Autos die Dauer, die das "Auftanken" benötigt. Alle anderen Vorurteile können am besten ausgeräumt werden, indem sich jede(r) selber mal mit der Praxistauglichkeit dieser Fahrzeuge befasst.

 

 

 

 

 

Fünftes Repaircafe wieder voller Erfolg!

Zum fünften Repair Cafe am 11. März  strömten wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus Hohenstein, Aarbergen und Heidenrod sondern auch aus Bad Schwalbach und Espenschied in die  Bornbachhalle in Laufenselden. Sie suchten „Heilung" für ihre defekten „Schätzchen" und bekamen zusätzlich noch gute Tipps mit auf den Weg. Von Radios über  Tonbandgeräte, Computer, Lampen bis hin zu Smartphones und Kleidung war alles vertreten und wurde mit  hoher Erfolgsquote repariert – kostenlos, versteht sich!

Die Organisatorin, Frau Lieselotte Henkel, war von dem  Zuspruch und den Ergebnissen auch äußerst angetan. Die Wartenden konnten sich bei Kaffee und gespendeten Kuchen unterhalten und so auch manch interessanten neuen Kontakt knüpfen.

Der gereichte Kaffee und Tee waren und sind immer Fair-Trade-Produkte, Milch aus der Region , da Heidenrod nicht nur Klimaschutz- sondern auch eine gute Fairtrade-Gemeinde sein möchte. Daher wird bei öffentlichen Veranstaltungen auf entsprechende Produkte geachtet!

Bürgermeister Diefenbach von der gastgebenden Gemeinde Heidenrod zeigte sich ebenfalls von dem Betrieb, der versammelten Kompetenz und den Ergebnissen schwer beeindruckt

Das Repair Cafe wurde seiner Absicht wieder einmal in vollem Umfang gerecht: Anstatt defekte Geräte dem Abfall zu übereignen, können diese meist mit wenig Aufwand wieder instand gesetzt werden. Dadurch werden nicht nur Ressourcen geschont sondern auch der Klimaschutz gefördert, da bei der Produktion von neuen Geräten und neuer Kleidung nicht nur Rohstoffe beansprucht werden, sondern auch – wie bei jedem Produktionsprozess – das klimaschädliche Treibhausgas CO2 (Kohlendioxid) freigesetzt wird. Daher war auch der neue Klimaschutzbeauftragte der drei Gemeinden Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein , Ulrich Chilian, anwesend, der sich ebenfalls als Reparateur betätigte: Seine Spezialität: Die Reparatur der berüchtigten „Spider-App", des zerbrochenen Glases auf dem Display von Smartphones.

Generell ist es nützlich, wenn die „Kunden" die notwendigen Ersatzteile gleich mitbringen, damit der Reparaturvorgang zügig und vollständig erfolgen kann: D.H. z.B. eine passende Ersatzscheibe für das jeweilige Smartphone oder das/die farblich passende Garn oder Wolle für Kleidungsstücke. Denn auch Mottenlöcher oder durchgescheuerte Ellenbogen sind für die Fachleute, in diesem Fall Geflüchtete aus dem Irak, kein Problem!

Ein Problem war dieses Mal zwar nicht der überaus starke Andrang, aber doch insofern, dass dieser Andrang sich auf einen bestimmten Zeitraum konzentrierte. Daher waren Wartezeiten dieses Mal nicht zu vermeiden. Es wäre vielleicht besser, wenn die Besucher des Repair Cafes nicht zu einem großen Teil zwischen 14 und 15 Uhr, sondern auch ab 16 Uhr eintreffen würden, um den Antrang etwas zu entzerren, was allen Beteiligten gut tun würde.

 

Dennoch äußerten sich alle lobend über die gute Stimmung, über die versammelte Kompetenz und nicht zuletzt über den Kaffee und Kuchen, die diese Veranstaltung auszeichneten.

Daher rechnen alle Beteiligten mit einem mindestens ebenso großen Zuspruch beim nächsten Repair Cafe.


 

 

 

 

 


 

Gut besuchte Elektromobilitätsveranstaltung an "Fahr zur Aar"

Alle auf die Räder, fertig, los - Unter diesem Motto wurde am 29. Mai wird auf der Bundestraße 54 im Tal des Flusses Aar nur geradelt. Entlang der Strecke zwischen Diez und Taunusstein-Bleidenstadt informierten Vereine und Gewerbetreibende. Ein vielfältiges Rahmenprogramm lud dabei von 10 bis 18 Uhr zu Pausen ein. An diesem autofreien Tag wurde auf Lärm und Abgase hingewiesen, die auch durch das emissionsfreie Mobilität von elektronischen Fahrzeugen verringert werden.

Zu Beginn der Veranstaltung um 10:30 Uhr wurde den Bürgermeistern der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein ein "Starterset Elektromobilität" überreicht. Im Rahmen von „Fahr zur Aar" bot die Roadshow Elektromobilität anschließend den ganzen Tag über Informationen zu Elektromobilität in Deutschland und der Region. Bei trockenem Wetter wurde die Informationsmöglichkeit sehr gut angenommen und es entwickelten sich spannende Gespräche rund um das Thema elektrifiziertes Fahren. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen auch gleich die Chance in einem von der SÜWAG Energie AG bereitgestellten Opel Amera eine Probefahrt zu machen oder testeten Segways aus, um sich vom elektrischen Fahrspaß selbst zu überzeugen.

 

 

 

 

1.100 Euro für die Klimaschutzprojekte der lokalen Jugendgruppen des BUND „erhüpft": Voller Einsatz auf dem Süwag-Marktplatz in Hohenstein

Fußball-Kegeln, XXL-Kicker, Musik und Seilspringen – der Markplatz lockte während "Fahr zur Aar" am 29.05.2016 mit einem bunten abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Besonders die sportbegeisterten Hohensteiner strengten sich für einen guten Zweck an. Mit Seilspringen haben sie eine beträchtliche Spende für die Klimaschutzprojekte der lokalen Jugendgruppen des BUND „erhüpft". Insgesamt 10.522 Umdrehungen wurden bei der Mitmach-Aktion gezählt. Die Süwag belohnte jeden Hüpfer mit einer Spende von je 10 Cent. So kamen 1.052,20 Euro zusammen. Diesen Betrag rundete die Süwag auf 1.100 Euro für die Klimaschutzprojekte der lokalen Jugendgruppen des BUND auf.

 

 

Erheblich Heizkosten einsparen bei geringfügigen Investitionskosten - dieses Ideal wollen Klimaschutzmanagerin Laura Gouverneur und Bürgermeister Daniel Bauer in die Realität umsetzen.

Dazu haben sie im Rathaus Breithardt ein Pilotprojekt beauftragt und unterstützt. Das Projekt ist jetzt abgeschlossen. Dipl.-Phys. Martin Wegmann und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hermann Wegmann (Bad Schwalbach) haben die Ergebnisse vorgelegt. Die Einsparpotenziale sind enorm!

Um die Heizkostenkosten für das Rathaus zu senken, hat die Gemeinde Hohenstein im ersten Quartal 2016 ein innovatives Pilotprojekt durchgeführt. Dabei wurden herkömmliche Heizkörperthermostate durch neuartige Kickoff-Thermostate ersetzt. Diese ermöglichen eine besonders hohe Kosteneinsparung, sind einfach zu bedienen und durch ihre Konstruktion ideal für den Bürobetrieb geeignet.

Wärmeverbrauchsmessungen in zwei Büroräumen ergaben, dass die Gemeinde im Rathaus mit Heizkosteneinsparungen in Höhe von 50% rechnen kann. Bei Jahresheizkosten von etwa 6.000 € allein im Rathaus dürften die Ersparnisse bei rund 3.000 € jährlich liegen, das sind umgerechnet 150 € pro Jahr und Raum. Damit werden sich die Geräte in weniger als einem Jahr amortisieren.

Eine Befragung ergab, dass die Mitarbeiter das Gerät intuitiv und unkompliziert bedienen konnten und der Kickoff-Thermostat in den Büros für eine angenehme Temperatur sorgte. Als besonders hilfreich erwies sich, dass die Geräte nicht programmiert werden müssen und einfach an die vorhandenen Heizkörper geschraubt werden. Umbauten sind nicht erforderlich.

In einem nächsten Schritt wollen die Klimaschutzmanagerin Laura Gouverneur und Bürgermeister Daniel Bauer die Energieeffizienz der Gemeinde Hohenstein konsequent steigern und planen das Rathaus in Breithardt mit 20 Geräten auszustatten. Bei Bestätigung der vorausgesagten Einsparungen, sollen Kindergarten und Grundschule folgen.

Die innovativen Geräte wurden in Bad Schwalbach entwickelt und gefertigt, die verwendete Platine wurde von der Aarbergener Firma PCB-Pool produziert.

Wenn man bedenkt, dass die Heizkosten 25% des Energieverbrauchs in der Bundesrepublik ausmachen - das ist mehr als der gesamte Verkehrssektor - dann versteht man, warum der Kickoff-Thermostat wegen seiner hohen Einsparung einen beachtlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten kann, sagt Herr Wegmann. In Privathaushalten ist der Energieverbrauch für die Erzeugung von Raumwärme für ca. 80 Prozent des Haushaltsenergieverbrauchs (ohne Mobilität) verantwortlich.

Bis zur nächsten Heizperiode werden die Wegmanns 100 Kickoff-Thermostate für Referenzprojekte produzieren. Zurzeit sucht Herr Wegmann daher nach weiteren Gemeinden, die Ihre Heizkosten bspw. in Kindergarten oder Grundschule um 30%, 40% oder 50% senken wollen. Voraussetzung für die Eignung als Referenzanwender ist, dass die Heizkosten des Objektes in den vergangenen Jahren ermittelt werden oder bekannt sind und mindestens zwei Vergleichsräume mit Wärmezählern ausgestattet werden.

Kontakt: martin.wegmann@prinzip.com

 

Elektromobilität erfahren - Roadshow Elektromobilität gastiert bei „Fahr zur Aar" in Aarbergen-Kettenbach

 

 

Alle auf die Räder, fertig, los! Am 29. Mai wird auf der Bundestraße 54 im Tal des Flusses Aar geradelt. Entlang der Strecke zwischen Diez und Taunusstein-Bleidenstadt informieren Vereine und Gewerbetreibende und ein vielfältiges Rahmenprogramm lädt zu Pausen ein.

Autofreie Tage weisen auf Lärm und Abgase hin. Hier setzt Elektromobilität an, denn E-Fahrzeuge ermöglichen emissionsfreie Mobilität. Die Roadshow Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) informiert im Rahmen von „Fahr zur Aar" über Elektromobilität in Deutschland und der Region. Elektromobilität wird dabei für die BürgerInnen erfahrbar gemacht – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Elektro-PKWs zum selbst Ausprobieren und einem Infostand für alle, die Interesse an CO2-freier Mobilität haben. Ein attraktives Rahmenprogramm für Groß und Klein wird die Veranstaltung abrunden.

Am 29.05.2016 gegen 10:30 Uhr wird das Starterset Elektromobilität im Rahmen der offiziellen Eröffnung an die Bürgermeister der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein übergeben werden. Es beinhaltet praktische Handlungsempfehlungen für Kommunen.

Seit 2014 informiert die Roadshow Elektromobilität bundesweit über die Chancen und Alltagstauglichkeit von Elektromobilität. Auf Einladung des Klimaschutzmanagements der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein ist sie nun erstmalig in Aarbergen zu Gast. Die SÜWAG Energie AG unterstützt die Veranstaltung großzügig mit der Bereitstellung der Elektrofahrzeuge, einem Segwayparcours und Luftballons für Kids.

Elektromobilität in Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein

Elektromobilität wird in den kommenden Jahren auch im ländlichen Raum an Bedeutung gewinnen. Für die Kommunen und deren BürgerInnen entstehen hieraus wichtige positive Effekte in den Bereichen Klimaschutz, Luftreinhaltung, Lärmschutz und Verkehrsaufkommen. Herausforderungen wie bspw. ehemals die Reichweite von Elektroautos spielen bei den neueren Modellen für den Alltagsgebrauch keine Rolle mehr. Zur Minderung des noch höheren Anschaffungspreises wurde die Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro pro Auto gerade angekündigt.

Kommunen haben einen großen Einfluss darauf, wie stark und schnell Elektromobilität an Bedeutung gewinnen kann. Die Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein sehen Elektromobilität als große Chance und stellen an Ihren Rathäusern bereits Ladesäulen zur Verfügung. Darüber hinaus möchten Sie als „Leuchttürme der Elektromobilität" aufzeigen, wie nachhaltige Mobilität in der täglichen Praxis hier vor Ort gelebt werden kann und somit auch die Weiterverbreitung von Elektromobilität bei BürgerInnen und Unternehmen vorantreiben. Dazu sollen noch in diesem Jahr, ermöglicht durch eine besondere Fördermöglichkeit für Kommunen mit Klimaschutzmanager, mehrere Elektroautos für die kommunale Verwaltung beschafft werden.

www.fahr-zur-aar.de/
http://roadshow-elektromobilitaet.de/termine/fahr-zur-aar

Datum: 29. Mai 2016
Zeit: 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Aarbergen-Kettenbach, Scheidertalstraße 2A

 

 

Erfolgreicher Fairtrade-Aktionstag am 29.04.2016 in Laufenselden

Heidenrod ist auf dem Weg zur Fairtrade-Town! Mit dem Fairtrade-Aktionstag in der Kindertagesstätte Pfiffikus wurden Fairtrade-Produkte und der faire Handel noch bekannter gemacht, auf die Hintergründe des Themas hingewiesen und eine große Palette an fair gehandelten Produkten zur Verkostung angeboten. Eine Fotoausstellung, sowie gelungene musikalische Beiträge der SchülerInnen der Fledermausgrundschule Laufenselden und der Kinder der KiTa Pfiffikus rundeten das Programm ab.

Ab 8:00 Uhr waren alle Interessierten herzlich eingeladen. Während sich am frühen Morgen viele Eltern nach dem Bringen ihrer Kinder bei einer leckeren Tasse Kaffee oder Tee über den fairen Handel informierten, besuchten im Laufe des Vormittags auch immer mehr interessierte BürgerInnen die Veranstaltung. Einige davon äußerten sogar großes Interesse daran die Heidenroder Fairtrade-Steuergruppe zukünftig durch ihre Mitarbeit zu verstärken.

Eine Vielzahl von Informationsbroschüren zum fairen Handel, dessen Produktpalette oder auch Rezepthefte luden zum Schmökern vor Ort oder zu Hause ein. Die Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein Laura Gouverneur stand zudem gerne zu Information und Austausch zur Verfügung.

Dank der sehr großzügigen Lebensmittelspenden von dem lokalen Rewe-, Lidl- und Edekamarkt bot sich die Fairtrade-Produktpalette zur kostenlosen Verkostung in ihrer vollen Pracht dar. Neben ca. 20 verschiedenen Schokoladenprodukten, konnten sich die BesucherInnen bspw. auch durch eine große Anzahl von Säften probieren. Aber auch Wein, Pfeffer oder Zucker durften bei der Präsentation nicht fehlen.

 

Besonderen Anklang fand auch die Fotoausstellung, die von vielen Erwachsenen und auch sehr interessierten GrundschülerInnen begutachtet wurde.

 

Der Höhepunkt der Veranstaltung stand sicherlich gegen 09:30 Uhr auf dem Programm. Alle KiTa-Kinder sowie mehrere Klassen der Fledermausgrundschule trugen textsicher und in beeindruckender Lautstärke, unter der Anleitung und Begleitung von Nikola Züls, thematisch passende Lieder vor. Die durch Kita-Leitung Gudrun Funk an alle Kinder ausgegebene Fairtrade-Banane hatten sich die Kinder im Anschluss zur Stärkung verdient. Selbstverständlich ließ auch Bürgermeister und Initiator der Heidenroder Fairtrade-Town-Kampagne Volker Diefenbach es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen sowie Gruß- und Dankesworte zu sprechen.

Besonderer Dank für Mitorganisation und Unterstützung dieses erfolgreichen Tages gilt der Leitung Gudrun Funk sowie allen Mitarbeiterinnen der KiTa Pfiffikus, der Leiterin der Fledermausgrundschule Hanne Schulz sowie dem gesamtem Kollegium, Pfarrerin Nikola Züls und Gemeindereferentin Monika Dirksmeier, den mitwirkenden Mitarbeiterinnen der Gemeinde Heidenrod sowie den Lebensmittelmärkten für ihre großzügige Unterstützung.

 

 

Heidenrod wird Fairtrade-Town – Herzliche Einladung zum Probieren und Informieren am Fairtrade-Aktionstag am 29.04.2016 in Laufenselden

Was sind Fairtrade-Produkte?

Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in rund 42.000 Verkaufsstellen, 20.000 gastronomischen Betrieben sowie 800 Weltläden. Die Produktpalette ist vielfältig: neben Kaffee, Tee und Säften sind auch Bananen, Schokolade, Reis, Zucker sowie Blumen und Baumwolle aus fairem Handel erhältlich.

Warum Fairtrade-Town werden?

Das Thema Fairer Handel liegt im Trend. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Der faire Handel ist ein wirkungsvolles Instrument der Armutsbekämpfung. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen. Die Zahlung der Fairtrade-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung ermöglicht z. B. den Bau von Schulen und Gesundheitszentren. Kindern wird der Schulbesuch und damit eine emanzipierte Lebensgestaltung ermöglicht.Umweltschonende Anbaumethoden werden besonders gefördert und Bioaufschläge bezahlt.

Heidenrod ist auf dem Weg zur Fairtrade-Town!

In Heidenrod wurden bereits vier von fünf Schritten auf dem Weg zur Fairtrade Town erfüllt. Unter anderem wurde bereits eine Steuergruppe gebildet und fair gehandelte Produkte im Rathaus eingeführt. Ebenso gibt es in Heidenrod bereits „genügend" (zur Zertifizierung) Fairtrade-Produkte zu kaufen. Mit der Planung einer öffentlichen Veranstaltung in der Kindertagesstätte Pfiffikus wollen wir Fairtrade-Produkte und den fairen Handel noch bekannter machen, auf die Hintergründe des Themas hinweisen und Ihnen leckere Fairtrade-Produkte zur Verkostung anbieten.

Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten am Freitag, 29.04.2016, zwischen 08:00 und 12:00 Uhr in die Kindertagesstätte Pfiffikus nach Laufenselden ein. Sie können sich an unseren Ständen informieren und Einkaufsführer mit nach Hause nehmen, unsere Fairtrade-Fotoausstellung anschauen, eine Vielzahl leckerer Lebensmittel quer durch die Fairtrade-Produktpalette probieren und sich bei einem kostenlosen fair gehandelten Kaffee oder Tee mit uns und Anderen austauschen! Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

 

Kommunaler Klimaschutz lebt von Beteiligung:

Seien Sie dabei wenn Klimaschutz bei uns gelebt wird:

Herzliche Einladung zum 5. Runden Tisch Klimaschutz

am Freitag, 24.März 2017, 19.00 Uhr, in der Aubachhalle in Strinz-Margarethä

Tagesordnung Runder Tisch Klimaschutz

 

1.      Begrüßung

 

2.      Rückblick auf 2016 – dieser Rückblick soll nicht nur die Akteure anspornen, das Begonnene fortzusetzen und Neues zu kreieren sondern er soll auch den „neuen" Klimaschutzmanager auf den Stand der Dinge bringen

 3.      Mitfahrpunkte: Initiative als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet? Wie weiter mit den Mitfahrpunkten? Wer sieht Möglichkeiten, hat Vorschläge und bringt sich aktiv ein?

 4.      Glückwunsch der Fairtrade-Kommune Heidenrod. Wann werden Aarbergen und Hohenstein auch Fairtrade-Kommunen? Drei Klimaschutz-Kommunen, drei Fairtrade Kommunen!

 5.      Bericht zum Stand der E-Mobilität

 6.      Geplante Roadshow zur E-Mobilität mit den 4-neuen E-Mobilen. Vorschläge für Örtlichkeit und Begleitprogramm sind erwünscht. Gesucht wird eine große Freifläche (Parkplatz oder dergleichen), auf der ohne Gefährdung für Fahrzeug und andere kleinere Probefahrten durch Jedermann/frau unternommen werden können. Bitte Vorschläge! Egal aus/in welcher der drei Gemeinden! Termin: Nach den Sommerferien!

7.     Fahr zur Aar - 2017 Am 28.05.2017 heißt es zum 17. Mal „Fahr zur Aar". Sollen sich die drei Klimaschutzgemeinden mit Projekten zum Klimaschutz daran beteiligen und wenn ja – mit welchen? Vorschläge/Ideen sind erwünscht.

8.     Sonstiges

          Die Bürgermeister von Aarbergen, Heidenrod, Hohenstein und ich freuen sich auf Ihr  zahlreiches Erscheinen und auf Ihre Ideen und Beiträge, damit Klimaschutz in der Region weiterhin mit Leben erfüllt wird.          

               U.Chilian     (Klimaschutzmanager)

              


 

2. Treffen des Fairtrade-Steuerkreises in Heidenrod – spannender Vortrag birgt neue Erkenntnisse und zukünftige Herausforderungen

Alle Mitglieder des im Herbst 2015 gegründeten Fairtrade-Steuerkreises sowie weitere potenzielle Interessenten, waren am Mittwoch den 09.12.2015, zum „2. Treffen der Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Heidenrod" um 19 Uhr ins Rathaus der Gemeinde Heidenrod eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Volker Diefenbach, stand der Vortrag eines geladenen Referenten auf der Tagesordnung. Herr Hans Homberg, Fairtrade-Koordinator des Rheingau-Taunus-Kreises, informierte den Heidenroder Steuerkreis in seinem 45-minütigen Vortrag über das Modell und die Geschichte des fairen Handels, die Fairtrade-Produktpalette und deren Erkennungsmerkmale, verschiedene Fairtrade-Siegel sowie Bezugsmöglichkeiten des fairen Handels.

Sein Vortrag machte auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass die Produktion von Fairtrade-Produkten weltweit die Arbeitsbedingungen verbessert, zu höheren, stabileren Einkommen für die Erzeuger beiträgt, die ländliche Entwicklung positiv beeinflusst und, nicht zuletzt, Fairtrade-Produkte eine besonders hohe Qualität aufweisen. Im Anschluss nutzen die interessierten Zuhörer die Möglichkeit Herrn Homberg zahlreiche Fragen zur Thematik zu stellen.

Im nächsten Schritt auf dem Weg zur „Fairtrade Gemeinde Heidenrod" wird demnächst zu einer für alle öffentlichen Veranstaltung zum fairen Handel eingeladen werden. Sollten Sie Fragen haben, an Informationsmaterial interessiert sein oder an der Mitwirkung im Fairtrade-Steuerkreis (dieser trifft sich vierteljährlich) Interesse haben, können Sie sich gerne vorab jederzeit bei Frau Laura Gouverneur (06120/2954 oder ulrich.chilian@hohenstein-hessen.de), die als Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein das Projekt verwaltungsseitig betreut, melden.

 

Multiplikatoren für das Klima – Viertklässler mit viel Engagement, Wissen und kreativen Ideen bei Klimaschutzprojekt dabei!

Am 19. und 20. November 2015 stand bei den SchülerInnen der Grundschule Kemeler Heide ein fünfstündiges Klimaschutzprojekt auf dem Stundenplan. Nachdem Laura Gouverneur, Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein, die Kinder im Klassenzimmer begrüßt hatte, wurde mittels eines Stimmungsbarometers das thematische Vorwissen und die Erwartungen der Viertklässler an den Projekttag abgefragt. Dabei wurde bei jeder Frage deutlich, dass es mehr Positionen als schwarz und weiß gibt. Den Unterschied zwischen Wetter und Klima, welcher auch informierten Erwachsenen oftmals nicht bekannt ist, konnten die motivierten SchülerInnen, dank des vorherigen Ansehens eines Lehrfilms zum Thema „Klima", bereits ganz selbstständig erklären.

Danach waren alle zum Frühstück eingeladen. Bei genauerem Hinsehen wurde klar, dass jedes Lebensmittel in doppelter Ausführung auf dem Buffet stand, wie beispielsweise Käse mit viel und wenig Verpackung oder Äpfel aus der Region gegenüber weitgereisten Bananen. Während der anschließenden Gruppenarbeit erstellten die Kinder selbstständig Plakate zu Merkmalen wie Regionalität oder Verpackungsarten und präsentierten danach vor der gesamten Klasse ihre Arbeitsergebnisse. Spätestens während dieser Phase fiel immer wieder der Begriff „CO2", der beim gemeinsamen Aufbau einer Landschaft allen verdeutlicht wurde. Ein kleines Experiment brachte den anschließenden Beweis, dass Treibhausgase in die Luft emittiert werden. Anhand eines aufblasbaren Erdkugelmodells, konnte das Ausmaß der Klimagase in der Atmosphäre sichtbar gemacht werden. Bei der Erklärung, der daraus resultierenden Erderwärmung und deren Folgen, konnten die Kinder ihren großen Wissenstand wieder unter Beweis stellen. Von Gletscherschmelze und Anstieg des Meeresspiegels bis zu Extremwetterereignissen, wurden die gravierendsten Folgen des Klimawandels  von den hochmotivierten SchülerInnen erklärt.

Die Frage: „Und wie können wir diesen dicken Klimawandel nun auf Diät setzen?" eines aufgeweckten Schülers, sorgte einerseits für Erheiterung und verdeutlichte andererseits die große Betroffenheit der Viertklässler für das Thema. Genau der richtige Augenblick um zu resümieren, in wie weit unser eigenes Verhalten im Alltag den Klimawandel vorantreibt. Dabei wurde schnell allen klar, dass jeder von uns jeden Tag die Möglichkeit hat zum Klimaschutz beizutragen. Die Viertklässler der Grundschule Kemeler Heide haben fest vor zukünftig mit gutem Beispiel voranzugehen und ihr Wissen um den Klimaschutz auch mit den Erwachsenen zu teilen. Die besondere Rolle der Kinder bei diesem Thema, machte auch Bürgermeister Volker Diefenbach, deutlich. Mit den Worten: „Genau das ist ein Thema, bei dem wir auf eure schlauen und kreativen Ideen als Lösungen für die Zukunft dringend angewiesen sind!" konnte er die, von seinem Besuch in der Grundschule beeindruckten, Kinder nochmals motivieren und nach einem aufregenden und arbeitsreichen Vormittag in  den wohlverdienten Nachmittag entlassen.

 

 

 

 


 

 

 

100 Kommunen für den Klimaschutz – Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein sind dabei!

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen engagieren sich zahlreiche Kommunen für den Klimaschutz. Die Nachhaltigkeitsstrategie soll dazu beitragen, eine langfristige Perspektive für Hessen zu entwickeln und das Leben heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.

Mit der Unterzeichnung der Charta „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz" verpflichten sich Kommunen, auf der Grundlage ihrer CO2-Bilanz kommunale Aktionspläne zu erstellen und regelmäßig über deren Umsetzung zu berichten. Ein Anspruch, den die Gemeinden Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein spätestens seit der Erstellung und Umsetzung des gemeinsamen integrierten Klimaschutzkonzepts weit übertreffen. Neben Großprojekten im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien, wurde allein in 2015 ein breites Maßnahmenspektrum in den verschiedensten Handlungsfeldern des kommunalen Klimaschutzes erfolgreich umgesetzt.

Mit der gemeinsamen Unterzeichnung der Charta der „100 Kommunen für den Klimaschutz" am 04.12.2015 durch Udo Scheliga (Aarbergen), Volker Diefenbach (Heidenrod) und Daniel Bauer (Hohenstein), setzten die drei Bürgermeister abermals ein Zeichen für die Relevanz des kommunalen Klimaschutzes. Klimaschutzmanagerin Laura Gouverneur freut sich insbesondere vom Erfahrungsaustausch in den regionalen Klimaschutz- und Energieforen der „100 Kommunen für den Klimaschutz" profitieren zu können.

 

 

 

Heizen mit Holz – so geht´s richtig

Der Winter ist da und damit die kalte Jahreszeit - die heimischen Kamine werden wieder angeworfen. Tipps zum richtigen Heizen mit Holz:

Kamine und Kaminöfen sorgen im Winter in vielen Haushalten für wohlige Wärme und stimmungsvolle Abende. Mit Beginn der kalten Jahreszeit kommen sie jetzt wieder verstärkt zum Einsatz. In der Regel wird Holz als Brennstoff eingesetzt. Dank nachhaltiger Forstwirtschaft und einem sehr großem Waldbestand (allein das Forstamt Bad Schwalbach ist für 15.500 ha Wald zuständig und vermarktet rd. 17.000 m³ Holz jährlich), steht Holz in unserer Region ausreichend zur Verfügung. Eine regionale Energiequelle mit kurzen Transportwegen. Die Verbrennung von Holz setzt gleich viel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Heizen mit Holz ist deshalb CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderung) bei.

Um übermäßiger Luftverschmutzung entgegenzuwirken und möglichst schadstoffarm zu heizen, gilt es bei der Verbrennung jedoch ein paar Regeln zu beachten.

Diese hat das Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf nun online unter www.duesseldorf.de/umweltamt/luft/heizen_holz.shtml für die Kaminbesitzer in sehr übersichtlicher Form zusammengestellt.

„Die Betreiber eines Kamins oder eines Kaminofens erfahren auf der städtischen Internetseite beispielsweise, dass sie lediglich unbehandeltes Holz verbrennen dürfen. Dieses sollte je nach Art bis zu drei Jahre getrocknet worden sein. Darüber hinaus erhalten sie hilfreiche Tipps und Hinweise zur Ofenbedienung, zum Anzünden, zu besonders geeigneten Holzarten sowie den rechtlichen Vorschriften, auf die es beim Kauf und Betrieb eines Kamins oder Kaminofens zu achten gilt. Einen Blick auf die Tipps kann ich allen Interessierten nur empfehlen", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.

Werden die Regeln missachtet, wirkt sich das negativ auf die Umwelt aus: Bei einer unvollständigen Verbrennung zum Beispiel – verursacht durch feuchtes Holz oder eine falsche Handhabung des Ofens – entstehen giftiges Kohlenmonoxid und das klimaschädliche Methangas. Des Weiteren bilden sich in Asche und Abluft organische Verbindungen wie die krebserzeugenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK). Mit Holzschutzmitteln oder Lack behandeltes Holz kann im Verbrennungsprozess sogar hochgiftige Dioxine und Furane, gemeinhin auch als Seveso-Gifte bekannt, hervorrufen. Behandeltes Holz ist daher als Brennstoff verboten. (Quelle teilweise: https://kommunal.de/artikel/heizen-mit-holz-so-gehts-richtig)

Eine noch umfassendere Übersicht zu dem Thema bietet das Umweltbundesamt in seiner 24 –seitigen Broschüre „Heizen mit Holz – ein Ratgeber zum richtigen und sauberen Heizen" unter: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3151.pdf

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Forstamt Bad Schwalbach entstanden.

 

 

Ganzheitlich nachhaltig leben und arbeiten– Besichtigung eines beeindruckenden Praxisbeispiels in Heidenrod-Springen

Am Donnerstag, 29.10.2015, hatten der Heidenroder Bürgermeister Volker Diefenbach und Laura Gouverneur, Klimaschutzmanagerin der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein, die Gelegenheit den Hauptsitz der Bhakti Marga – Glaubensgemeinschaft im Heidenroder Ortsteil Springen zu besichtigen.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Peter Maier und Fabian Leuzinger, Geschäftsführer der Bhakti Event GmbH sowie Christine Weber, Architektin der Bhakti Event GmbH, fand zunächst eine kurze Einführung in das generelle Konzept der Glaubensgemeinschaft statt- seit 2008 wurde hier, im ehemaligen Gewerkschaftsgelände, aufwendig (energetisch) saniert und ausgebaut. Seitdem kommen ganzjährig Bewohner und Gäste an diesem internationalen und überkonfessionellen Ort zusammen.

Am Tag der Besichtigung standen Nachhaltigkeitsaspekte, wie bspw. Energieeffizienzmaßnahmen und der daraus resultierende Beitrag zum Klimaschutz, eindeutig im Fokus. Spätestens seit der offiziellen Eröffnung des internationalen Hauptsitzes in 2013, wird Nachhaltigkeit hier auf allen Ebenen gelebt. Die Vertreter von Bhakti Marga erläuterten, dass eine ganzheitlich nachhaltige Lebensweise dabei als eine Form des ökologischen, sozialen und ökonomischen Handelns verstanden werden kann, die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen vergleichbare oder bessere Lebensbedingungen sichern soll, beispielsweise durch einen achtsamen Umgang mit Ressourcen aller Art. Im Zentrum einer nachhaltigen Lebens- und auch Geschäftsweise, stehen die Berücksichtigung ökologischer (Umwelt-), wirtschaftlicher und sozialer Aspekte.

Die Rundfahrt im klimafreundlichen Elektro-Golfcar begann mit der Besichtigung des Gartens. Auf der als sehr karg und, historisch bedingt, extrem reich an Steinen bekannten Fläche, werden mittlerweile bemerkenswerte Mengen und eine Vielzahl an Obst-, Gemüse- sowie Blumenarten angebaut. Durch ein ausgeklügeltes, auf Regenwasser basierendem, Bewässerungssystem, wird die ressourcenschonende Bewirtschaftung des Nutzgartens unterstützt. Eine hauseigene Imkerei, sowie vier Milchkühe, vervollständigen das Bestreben möglichst viel selbst vor Ort herzustellen.

Als Nächstes galt es Brennholzlager zu begutachten. Das aus dem Gemeindewald Heidenrod stammende Holz wird nach nur kurzem Transportweg vor Ort verarbeitet und mittels eines Feststoffbrenners verheizt. Ein modular aufgebautes Blockheizkraftwerk (BHKW), zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme, sowie Photovoltaikmodule und Solarthermie auf den Dachflächen, komplettieren die äußerst innovative und ressourcenschonende Energieerzeugung. Kaum mehr vorzustellen, dass auf dem Gelände noch vor einigen Jahren weit mehr als 100000 Liter an Heizöl (der Größe und der mittlerweile veralteten Gebäudesubstanz geschuldet) jährlich verbrannt wurden.

Auf dem Dach des Gebäudes konnte noch eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage in Augenschein genommen werden, die das Bild der eingesetzten regenerativen Brennstoffe und Energieträger abrunden.

Auch bei der Verpflegung von Bewohnern und Gästen sind Nachhaltigkeitsaspekte zu jeder Zeit präsent. In der Großküche wird vegetarisch, (möglichst) regional und saisonal gekocht, oftmals mit fair gehandelten und/oder biologisch zertifizierten Produkten. Die Lagerung erfolgt zum Teil in einem neu errichteten Kühlkeller der weitgehend ohne Energiezufuhr auskommt und stattdessen von der Erdkühle profitiert. Auch die, durch den Gästebetrieb, enormen Mengen an anfallender Wäsche, werden energieeffizient in gasbetriebenen Trocknern und Mangeln bearbeitet.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben jederzeit die Möglichkeit des Zentrum zu besuchen (bei Voranmeldung kann auch eine Führung organisiert werden), das jährliche Sommerfestival bietet sich dabei besonders für einen Besuch an.

 


Erfolgreiche Auftaktveranstaltung auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde Heidenrod

Nochmals vielen herzlichen Dank an alle aktiven TeilnehmerInnen unseres 1. Treffen des Steuerungskreises. Wir freuen uns sehr, dass so viele Heidenroder Unternehmen und Organisationen bereit sind den fairen Handel zu unterstützen bzw. dies bereits tun.

Hier können Sie das Protokoll unseres Treffens nachlesen. Das nächste Treffen wird, gemäß des gewünschten vierteljährlichen Rhythmus, im Dezember diesen Jahres stattfinden. An diesem Termin wird auch, wie erwünscht, ein externer Referent über den fairen Handel, dessen Erkennungssymbole, Vertriebswege etc. referieren. Die Einladung zum nächsten Treffen erhalten Sie gesondert. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben oder bspw. Informationsmaterial benötigen, freue ich mich jederzeit über Ihre Kontaktaufnahme.

 TransFair e.V.  [Miriam Ersch]

 

 


Hohe Beteiligung und sehenswerte Ergebnisse trotz tropischer Temperaturen - Der 2. Runde Tisch Klimaschutz

Wir waren sehr begeistert darüber, dass trotz tropischer Temperaturen zahlreiche BürgerInnen unserer Einladung zum „2. Runden Tisch Klimaschutz" in Aarbergen –Michelbach gefolgt sind. Haben Sie vielen Dank für Ihre tollen Ausarbeitungen und Präsentationen!  Die absolut lesenswerten Ergebnisse unserer sehr fruchtbaren Kleingruppenarbeit können Sie hier im Protokoll des 2. Runden Tischs Klimaschutz lesen. Ganz besonders haben wir uns darüber gefreut, dass sich zum Thema Mobilität ganz spontan eine interkommunale Arbeitsgruppe gebildet hat. Vielleicht haben auch Sie Lust eine Arbeitsgruppe zu einem unserer Leitthemen zu gründen?!

 

 

Erweitertes Beratungsangebot für BürgerInnen ist gestartet!

Seit 01. Januar 2017 ist Ulrich Chilian Klimaschutzmanager der Kommunen Aarbergen, Heidenrod und Hohenstein. Ihre Fragen rund um alle Themen des Klimaschutzes beantwortet Herr Chilian gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches.  Sie haben beispielsweise Fragen zur Ausstellung von Energieausweisen, Niedrigenergiehäusern, Altbaumodernisierung oder anderen Sanierungsprojekten? Herr Chilian zeigt Ihnen geeignete Fördermöglichkeiten auf und vermittelt professionelle Energieberatungsangebote. Sie würden gerne öfters auf Ihr Auto verzichten? Hier werden Ihnen Alternativen vorgeschlagen, Potenziale aufgedeckt und Lösungen gesucht. Sie kämpfen mit ständig steigenden Energiekosten und hohen Nebenkostenabrechnungen? Hier erhalten Sie alltagstaugliche, leicht umsetzbare Tipps zur Reduzierung Ihrer Energieverbräuche und weiterführende Beratungsangebote. Sie möchten sich im kommunalen Klimaschutz engagieren und suchen Gleichgesinnte? Ihr seid Jugendliche und möchtet in einem konkreten Projekt etwas bewegen? Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

 Beratungstermine in Hohenstein jederzeit nach Terminvereinbarung:

E-Mail: ulrich.chilian@hohenstein-hessen.de, Telefon: 06120-2954